Gesunde Ernährung - Ernähungsberatung Bamberg

Gesunde Ernährung – Kennen Sie die Hintergründe?

Dass eine ausgewogene Ernährung und die bewusste Auswahl guter Lebensmittel unserer Gesundheit förderlich ist, wissen wir. Warum fällt es uns dann trotzdem so schwer, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen und unserem Körper zu helfen, intakt und fit zu bleiben?

Zum einen denke ich ist es zu einfach, unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder beim Wochenendeinkauf im Supermarkt zu einem der netten Verpackungen mit bunten Aufdruck lustig dreinblickender Tiere oder perfekt fotografierter Fertigprodukte zu greifen. Ein paar dieser Kekse mit leckerer Schoki in der Mitte werden uns schon nicht gleich umbringen, nicht wahr?

Zum anderen – Hand auf’s Herz – kennen wir alle unsere lebenden Beispiele aus der Verwandtschaft oder Bekanntschaft, die sich offensichtlich trotz ungesundester Lebensweise einer beneidenswerten Gesundheit erfreuen, oder? Also – kann ja nicht so schlimm sein, so ein Schweinenackensteak vom Grill zwischen zwei softig-fluffigen Weißbrotscheiben… Na – erkennen Sie das wieder?

Unser Gehirn spielt uns dort einen Streich, wo uns das Hintergrundwissen fehlt

Trotzdem wir alle die gesunden von den schädlichen Lebensmitteln unterscheiden können, wissen wir kaum um die konkreten Fakten. Parallel dazu fehlt uns womöglich eine für uns passende Alternative. Daher fällt es unserem inneren Schweinehund leicht, diese schwarzen Wissens-Löcher mit fettiger, zuckerhaltiger Nahrung zu füllen. Also schauen wir uns doch einmal gemeinsam an, was Kuhmilch, weißer Zucker,  raffiniertes Mehl & Co tatsächlich bewirken und welche Alternativen genutzt werden können.

Kuhmilch – Das Märchen vom gesunden Kalzium-Lieferanten

Ausgehend davon, dass der menschliche Organismus mit tierischer Milch eigentlich gar nicht so recht weiß, was er damit anfangen soll, da er die Enzyme nicht aufspalten und verwerten kann, rate ich meinem Patienten von dem Genuss tierischer Milch – also meistens Kuhmilch ab.

Nicht jeder leidet unter einer Laktoseintoleranz. Wie bei allen anderen Unverträglichkeiten spielen hier die individuellen Veranlagungen eine große Rolle, welche Mangelerscheinungen oder Beschwerden uns früher oder später heimsuchen, denn trotz der wertvollen Nährstoffe enthält Kuhmilch weder Ballaststoffe, noch Eisen oder Vitamin C. Wer mit Sodbrennen, Blutarmut, verengten Blutgefäßen oder Übergewicht kämpft sollte dringend den Konsum von Kuhmilch durch die gesünderen pflanzlichen Milchsorten ersetzen. Probieren Sie einmal Hafermilch, Mandelmilch oder Reismilch. Sie werden überrascht sein, dass der leicht süßliche Geschmack tatsächlich ein angenehmes, neues Erlebnis sein kann und neben der Erleichterung für unser malträtiertes Verdauungssystem spart man gleichzeitig den Verbrauch unseres liebsten Süßungsmittel:

Industriezucker- Vergiftung auf Raten

Ohne jegliche Nährstoffe, besteht weißer Zucker ausschließlich aus leeren Kalorien, die unseren Körper übersäuern lassen und uns zudem noch nebenbei das Kalzium aus den Knochen und Zähnen entzieht. Das liegt daran, dass unser Körper versucht, den Zucker zu verarbeiten. Schließlich ist das ja seine Aufgabe – Nahrung zu Energie für unser Leben umzuwandeln. Wir laufen also mit unserem täglichen Zuckerkonsum in einen ernsthaften Mineralstoffmangel hinein, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Ob als Saccarose, Glucosesirup, Traubenzucker, Fruchtzucker, Milchzucker oder Malzzucker auf den Lebensmittel-Verpackungen deklariert – es handelt sich bei all diesen Zuckerformen um raffinierten Industriezucker. Da Zucker unserem Immunsystem schadet, schleichen sich nach und nach Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten ein.

Erst wenn wir unter ernsthaften Verdauungsbeschwerden, Hormonstörungen oder derben Magenschmerzen leiden, laufen wir zu einem Mediziner, der uns dann Schläuche hier und Medikamente dort einführt – salopp gesagt. Als Heilpraktiker wissen wir, dass auch Osteoporose, Diabetes, Arthritis, Asthma und Multiple Sklerose sowie Herz- und Autoimmunerkrankungen auf einen übermäßigen Zuckergenuss zurückzuführen ist.

Ernährungsberatung in Bamberg - Sylvia Böhnlein

Da wir nicht darauf warten dürfen, dass die Lebensmittelindustrie ein ernsthaftes Interesse an unserer gesunden Ernährung entwickelt, bleibt uns nur eins: Uns selbst gegenüber ein hohes Verantwortungsgefühl zu entwickeln und Lebensmittel mit Industriezucker von unserem Tisch zu verbannen. Dazu gehört auch, sich gemeinsam mit dem Heilpraktiker daran zu machen, Alternativen auszuarbeiten und heraus zu finden, wie wir in der ersten Zeit der Umstellung mit den „Heißhunger auf Süßes“ umgehen. Schließlich sind wir Menschen und haben die Freiheit, eine Konditionierung wieder zu lösen. Denn etwas anderes ist eine festgefahrene Gewohnheit – wie der Zuckerkonsum – nicht.

Alternativen zu industriellem Zucker sind z.B: (echter) brauner Zucker, Honig, Panela, Getreidemelasse oder natürlicher Fruchtsirup.

Und was ist mit raffiniertem Getreide?

Das ist einfach erklärt: Im Gegensatz zu Vollkornmehl werden dem weißen Mehl während der industriellen Herstellung sämtliche Ballaststoffe entfernt. Warum aber schmeckt uns ein Weizenbrötchen so vermeintlich so viel besser, als ein Brei auf frisch gemahlenem Getreide?

Warum uns Mehl süchtig macht

Weil das Weizenprotein Gluten einen Stoff enthält, den wir Gliadin nennen. Dieses Gliadin hat laut Dr. William Davis – einem Kardiologen – eine verheerende und weitestgehend unbekannte Wirkung. Während der Verdauung von Gliadin werden Exorphine ausgeschüttet – einem Stoff, der ähnlich wie Opium auf uns wirkt und uns schlichtweg süchtig macht.

Warum Mehl Entzündungen hervorruft

Ein weiterer Inhaltsstoff von Mehl ist das Protein Lektin. Es hat die verheerende Eigenschaft, sich mit unseren roten Blutkörperchen zu verbinden und unser Blut zu verdicken. Neben dem Gift kommt also noch eine Art Klebstoff hinzu, welcher zu Störungen der Darmschleimhaut führt und die natürliche Schutzfunktion deaktiviert. Die Folge hier erneut: Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Diabetes, chronische Darmerkrankungen und Multiple Sklerose.

Was soll ich denn nun essen?

Ein Tipp: Je niedriger die Typenzahl auf der Mehltüte, desto weniger Mineralstoffe befinden sich im Mehl. Wenn ich von Vollkornmehl spreche, meine ich das Mehl aus dem vollen Korn, also mit der Kleie, dem fetthaltigen Kern und dem eigentlichen Korn. Der Getreidekorn muss also vollständig gemahlen werden (und nicht – wie so Viele glauben – dunkel sein).

Geundheit aus der Küchen- Naturheilpraxis Böhnlein in Bamberg

Da sich echtes Vollkornmehl auf Grund des hohen Fettgehaltes nicht sehr lange haltbar ist, empfehle ich zur ernsthaft gesunden Ernährung die Anschaffung einer Getreidemühle. In geringen Mengen schadet der Verzehr von Getreideprodukten nicht. Vor allem dann, wenn Sie darauf achten, dass Ihr Brot mit Sauerteig oder Backferment gebacken wurde.

  1. Meiden Sie Sprossen, Weizenkeime oder Weizenkleie ebenso wie Produkte, die aus Weizenmehl hergestellt wurden.
  2. Wer es gründlich machen möchte, greift auf die nicht überzüchteten Getreidearten wie Einkorn, Emmer oder Urroggen, sowie Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amaranth zurück.
  3. Gänzlich ohne getreideartigen Ursprung sind Mehle aus Kastanien, Nüssen, Mandeln oder der Kokosnuss.
  4. Schädliche Inhaltsstoffe entfernt man, indem man eine traditionelle Zubereitung bevorzugt. Für Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amaranth gilt: gründlich waschen, über Nacht einweichen und das Wasser entsorgen

Bewusst einkaufen – Gifte meiden

Weizenmehl findet sich nicht etwa nur in Brot und Kuchen, sondern auch in nahezu allen industriell hergestellten Lebensmitteln. Gemeinsam mit Zucker tummeln sich die schleichende Gifte in Wurstwaren, Tiefkühlspinat, Eis und vor allem Fertiggerichten und Fertigsaucen.

Ernährungsberatung & Begleitung bei der Ernährungsumstellung

Wir haben gelernt, dass wir mit unserer bisherigen Ernährung hartnäckigen Süchten ausgesetzt sind. Um so wichtiger ist es, die Umstellung auf eine gesündere Ernährung von einem Profi begleiten zu lassen, um realistische, individuelle Schritte zu gehen, damit die Lust auf ein gesundes Leben nicht in Frust umschlägt. Streichen Sie die Idee aus Ihrem Kopf, dass Sie von Morgen an alles anders machen. Oft geht der Wunsch nach einer gesunden Ernährung mit dem Ziel einher, überflüssige Pfunde loszuwerden. Um einen ausgewogenen Plan für Sie zu entwickeln, der Ihrer derzeitigen Konstitution und Ihrem (Arbeits-) Alltag entspricht, beginne ich jede Ernährungsumstellung mit ausführlichen Gesprächen, um den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen.

Erst dann stelle ich für Sie einen ganz spezifischen Plan zur Entgiftung, Ernährungsumstellung und unterstützenden Behandlung auf. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Sie bald ein gutes Stück Lebensqualität zurück gewinnen!

Ihre Sylvia Böhnlein

 

 

 

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