Es waren Dellwarzen, die mir den Weg zur Homöopathin und Heilpraktikerin aufzeigten…

wenn Du mich vor 15 Jahren gefragt hättest, was ich von Naturheilkunde halte, hätte ich wahrscheinlich mit den Schultern gezuckt, da ich mich zu dieser Zeit noch keine Sekunde mit diesem Berufsbild auseinander gesetzt hatte. Das einzige, was mich seit meiner Kindheit begleitete war die Schulmedizin. Mit einem halben Jahr bekam ich Neurodermitis, im Schulalter Bronchitis, Asthma und einen Sack von Allergien mit in die Wiege gelegt. Meine Erkrankungen waren mir bekannt und verliefen nach extremen Aufs und Abs in einer Chronizität ab, die ich gewohnt war.

Ich bekam zwei gesunde Töchter. Mit fünf Jahren litt meine ältere Tochter an Dellwarzen, einer Viruserkrankung der Haut. Der Kinderarzt begann mit dem Ausschaben der Warzen. Meine Tochter nahm die Prozedur gequält mehrere Male hin. Immer wieder kam es zu neuen Warzen, schließlich entschlossen wir uns für ein Vollnarkose zur Entfernung der Hautwucherungen. Es waren mehr als 50 Stück über den kleinen Körper verteilt. Nach ca 8 Wochen waren die Warzen wieder da und unser Entsetzen sehr groß. Ich suchte nach Alternativen und bekam die Adresse eines Arztes aus Würzburg der nur privat mit klassischer Homöopathie behandelte. Nach der Terminvereinbarung besuchten wir diesen Arzt zu einer Erstanamnese. Er verordnete  Globuli und bestellte uns in vier Wochen zur Nachuntersuchung wieder ein. Nach der Einnahme der ersten Globuli entzündeten sich die Warzen und sahen aus wie abheilende Windpocken, trockneten schließlich aus und fielen ab. Unsere Freude war sehr groß und wir waren die Warzen von diesem Zeitpunkt aus für immer los und die Homöopathie hatte mich in ihren Bann gezogen. Zudem entsetzte mich meine eigene Denkschwäche. Bei Dellwarzen handelt es sich um eine virale Erkrankung, also der Virus befindet sich im Körper. Er kann immer wieder ausbrechen, eine OP oder eine Ausschabung der Warzen konnte also keinen Erfolg bringen, denn weder die Ursache noch der Virus konnte damit eliminiert werden. Ab diesem Zeitpunkt war ich neugierig und wollte mehr wissen und so begann ich mit meiner homöopathischen Ausbildung in der fränkischen Schweiz in einem kleinen Schulhaus in Birkenreuth…

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